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De Delicate Dis

Eine theatralische Vernissage

De Delicate DisAm 24. und 25. Mai 1997 organisierte die Malerin Marij Nielen ein künstlerisches Abendessen unter dem Namen "De Delicate Dis" (Der delikate Tisch). Ein geschmackvolles Abendessen inmitten einer Bilderausstellung, bei dem jedes Werk garniert wurde mit Leckerbissen aus der Schauspiel-, Tanz-, Pantomimen- und Musikwelt.

Abstand und Nähe

Marij Nielen über diese Initiative: "In meinen Projekten spiele ich häufig mit den Phänomenen Abstand und Nähe sowie mit der Zugänglichkeit der Kunst. Die Bilder entfalten sich buchstäblich vor den Augen des Besuchers, weil jeder der Performer zu einem selbst gewählten Werk einen persönlichen Kommentar abgibt. Die Bilder werden regelrecht zum Leben erweckt. Ich möchte den Effekt erzielen, der entsteht, wenn sich ein Sänger nach einem Auftritt unter das Publikum mischt. Ich möchte das Persönliche mit dem Basalen verknüpfen".

Zu Hause

Die Auftritte während des Essens, für welche die Pianistin Nora Mulder, die Mimen Jochem Stavenuiter und Paul van der Laan, die Spielerin Martina Gijsbers, der Koch Jan van Geloven, die Flötistin Mark Alban Lotz und der Erzähler Marco Holmer verantwortlich zeichneten, waren teils einstudiert und teils improvisiert. Marco dachte sich zum obigen Bild die Geschichte "Zu Hause" aus, die er bei dieser Gelegenheit erzählte.

Marij NielenBild: Marij Nielen